In der Kreativität gibt es weder Außenseiter noch Behinderung, sondern nur Möglichkeiten: vielfältige Möglichkeiten.

Denn Kunst hat vor allem mit Können zu tun, mit Sorgfalt und Klarheit im bildnerischen Prozess; und mit dem Verlangen nach Sinn.

Ausgezeichnet

Die Kunsthaus-Kooperation ›weltgestalter‹ ist 2012 als Projekt der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen. www.bne-portal.de

BÜRO FÜR AUGEN, NASE, ZUNGE, MUND, HERZ, HAND UND MASKE (DIE ALLES ÜBERDECKT)

Ausstellung

Nicole Baginski, Tanja Geiß, Patrick Henkel, Eva Kot'átková, Susanne Kümpel, Andreas Maus, Michael Müller und Anna Rossa

 

KOLUMBA KUNSTMUSEUM, KÖLN
01.06. – 14.08.2017 / Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr

Eine künstlerische Aktion des KUNSTHAUS KAT18 im Museum Kolumba, Köln

Im Herbst 2016 verbrachte die tschechische Künstlerin Eva Kot’átková zwei Wochen im Kölner KUNSTHAUS KAT18. Ihr fiel auf, dass die hier Arbeitenden sich oft mit dem eigenen Körper und deren Einzelteilen beschäftigen. Daraus entwickelte sie zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern die Idee, ein Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt) einzurichten.

In einem Raum, der wie ein gewöhnliches Büro mit Tischen, Stühlen und Lampen eingerichtet ist und für den von den Künstlerinnen und Künstlern feste Verhaltensregeln aufgestellt sind, werden Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske neben ausgestellten Zeichnungen, Objekten und Kostümen in Aktion treten. So singt der Mund den Wetterbericht, das Auge stellt Ausweise aus und die Hand erweist sich einmal als streichelnde dann wieder als erschreckende, Angst einjagende Hand. Damit entsteht ein surrealer Raum, der mit Humor und viel Einfühlsamkeit die alltäglichen durch Routine, Einfallslosigkeit aber auch Einschüchterung gekennzeichneten amtlichen Handlungen in ein unvorhersehbares Abenteuer verwandeln.

Das Projekt wird Ende des nächsten Jahres im Museum Kampa in Prag fortgesetzt.

Kuratorinnen: Jutta Pöstges und Noemi Smolik

Ausstellungsdauer: 01.06. – 14.08.2017
Öffnungszeiten: Mi. – Mo. 12 – 18 Uhr


Eva Kot’átková stellte 2008 in der Spála Galerie, Prag, 2013 im Wroclaw Museum of Contemporary Art, Wroclaw und im Kunstverein Braunschweig, 2014 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und im Schinkel Pavillon, Berlin, 2015 in der Juan Miró Foundation, Bercelona und 2016 im Museum Haus Ester, Krefeld aus. Sie nahm 2013 an der 5 Moscow Biennale of Contemporary Art und an der 55 Biennale in Venedig, 2015 an der Triennale New Museum in New York teil. 2015 bekam sie den
Bonner Dorothea von Stetten Art Preis. Sie lebt und arbeitet in Prag.


Abb. Michael Müller, auf NASE; 2017 © KUNSTHAUS KAT18

Gefördert von:
KUBiST e.V. (Projektträger) / RheinEnergie Stiftung / Stadt Köln Kulturamt / Kunststiftung NRW / Soroptimist International Club Köln / Club Römerturm

ÖKORAUSCH

FESTIVAL FÜR DESIGN & NACHHALTIGKEIT
12.05.-21.05.2017 / Di-So 10 – 14 Uhr

Das „ökoRAUSCH Festival für Design & Nachhaltigkeit" ist ein Designfestival mit Haltung. Es steht für durchdachte Gestaltung, die den Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt an die erste Stelle rückt. Schnittstellen zwischen Design und Kunst eröffnen spannende Themenfelder und sind Wegweiser für innovative Zukunftsstrategien.

Herzstück des Festivals ist eine kuratierte und international besetzte Ausstellung im MAK die hochwertige, nachhaltige Produkte, innovative Designkonzepte und künstlerische Positionen in den Mittelpunkt stellt. Mit spielerischen Methoden, intelligenten Ansätzen und unkonventionellen Ideen stellen Designer*innen und Künstler*innen ihr Talent unter Beweis und verknüpfen Gestaltung mit Sinn.

Neben der Ausstellung wird ein umfangreiches Programm mit Beiträgen aus Design, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – stets im Spiegel des Leitmotivs Nachhaltigkeit – geboten. Das Festivalprogramm bietet somit vielfältige Inspirationsquellen und Anknüpfungspunkte zu nachhaltigem Wirtschaften, umweltpolitischem Engagement, sozialer Gerechtigkeit und kultureller Vielfalt.

Das KUNSTHAUS KAT18 zeigt BUKET, Vasenunikate von Buket Isgören und Enno Jäkel.

 

Eröffnung: 12. Mai 18 Uhr

Dauer: 12.05. -21.05.2017

Öffnungszeiten: Di-So 10 – 14 Uhr

Ort: Museum für Angewandte Kunst, An der Rechtschule, 50667 Köln

Eintritt: Freier Eintritt während des Festivals

KONTROLLE - Theaterperformance im Rahmen des Sommerblut-Festivals

Die korrekte Einhaltung der Tischmanieren gelingt am besten dann, wenn man dabei berücksichtigt, dass gute Tischmanieren nicht ein Mittel der Selbstdarstellung sind, sondern den gemeinsamen Verzehr von Speisen für alle Beteiligten zu einem Vergnügen machen sollen, das nicht durch störende Geräusche oder unschöne Anblicke beeinträchtigt werden darf. (www.knigge.de)
»projek zukumpf« vereint einmal mehr Künstler*innen aus interdisziplinären Bereichen mit und ohne Beeinträchtigung, um sich in einem zweimonatigen Probenprozess die neue Theaterperformance „Kontrolle“ zu erarbeiten. Dabei bewegt sich das mixed-abled Ensemble zwischen Kontrolle und Rausch.
»projek zukumpf« gestaltet Projekte, die vom Forschungsgedanken geleitet werden. Arbeitsschwerpunkt ist und bleibt dabei das inklusive Gestalten.
Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Disziplinen, unterschiedliche Fähigkeiten – vor allem aber immer die große Liebe zu Theater und Bildern.
„Kontrolle“ entsteht in Kooperation mit dem KUNSTHAUS KAT18.

DATUM: Uraufführung 07.05.2017 // 8.05., 9.05. sowie 12.05. bis 14.05.2017
ZEIT: 20 Uhr
ORT: KUNSTHAUS KAT18/ Kartäuserwall 18
EINTRITT:VVK/AK 15 EUR (erm. 10 EUR)

Künstler*innen:
Tom Busch, Souleymane Fall, Buket Isgören, Kerstin Recker, Shan Li Peng, Stefanie Schwimmbeck, Katharina Sim, Tomasso Tessitori, Horst Theissen, Christina Zajber

Regie: Gwendolin Lamping
Projektleitung: Anas Ouriaghli
Produzent: Rolf Emmerich
Dramaturgie & Text: Gabi Reinhardt
Regieassistenz: Sona Petrossian
Kostüm: Leonie Falke & Laura Kirst
Bühnenbild: Leonie Falke & Laura Kirst in Zusammenarbeit mit Cornelius Vogel & Nico Randel
Musik: Marvin Blamberg
Licht: Marc Brodeur / …und weitere Personen

Eine »projek zukumpf« Produktion in Kooperation mit KUNSTHAUS KAT18 und Sommerblut.


Mit freundlicher Unterstützung von:
Aktion Mensch      Kämpgen Stiftung      ASB

BUKET // BUKET ISGÖREN + ENNO JÄKEL

BUKET bedeutet auf türkisch Strauß – und so heißt auch eine limitierte Serie von Keramikvasen von Enno Jäkel und Buket Isgören. Sie entstand als künstlerische Kooperation: Der Keramiker Jäkel formte die Vasenkörper, Isgören bemalte sie mit ihren Zeichnungen.

Enno Jäkel lebt und arbeitet in Köln. Er ist in öffentlichen Sammlungen in Museen in Faenza, Vallauris, Köln, München, Bern, Hamburg, Landshut vertreten.
Buket Isgören lebt in Köln und arbeitet im KUNSTHAUS KAT18.

// SPEZIAL Cayi & Türkü / Tee & Gesang: 16.01.2017 // 18 Uhr
Mit Buket Isgören und Nastja Sittig

Geänderte Öffnungszeiten PASSAGEN:
16.01. – 22.01.2017 / Mo 11 – 20.30 Uhr/ Di – Sa 11 – 19 Uhr /        So 13 – 18 Uhr
FÜHRUNGEN: 17.01. - 20.01.2017 / 17.00 Uhr
AUSSTELLUNG bis 17.03.2017

www.voggenreiter.com

Gefördert durch die Aktion Mensch
Mit freundlicher Unterstützung von KUBiST e.V. und Büro Sabine Voggenreiter

DER ZIPFEL, DER ZAPFEL, DER KIPFEL, DER KAPFEL

Weihnachtsausstellung

KAT18 / GALERIE
20.11.2016 – 07.01.2017 

Weihnachten ist nicht mehr weit. Wir laden ein zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag.
Zu sehen und zu kaufen gibt es Keramik, Weihnachtskarten, Zeichnungen und Bilder, Siebdrucktaschen und Kalender für 2017.

Eröffnung: Sonntag, 20. November, 15 – 18 Uhr
Dauer: 20.11.2016 – 07.01.2017
Öffnungszeiten: Di. – Sa. 11-18 Uhr

Oberbürgermeisterin Henriette Reker übernimmt Schirmherrschaft für das KUNSTHAUS KAT18

 

Beispielhafte Inklusion im Kunstbetrieb

 

Mit der Eröffnung des KUNSTHAUS KAT18 im Jahr 2014 wurde in der Kölner Südstadt ein neuer - und ganz besonderer - Kunstort geschaffen. In einem historischen Gebäude, in dem früher Bier gebraut wurde und das später Kölns erstes Schwulen- und Lesben-Zentrum beherbergte, arbeiten heute behinderte Menschen mit einer herausragenden künstlerischen Begabung.

 

Für die 22 Künstlerinnen und Künstler, die der Ateliergemeinschaft angehören, ist das KUNSTHAUS KAT18 Produktionsort, Agentur und Galerie zugleich. Hier erfahren sie fachliche Begleitung und haben gleichzeitig einen einzigartigen Ausstellungsort für ihre eigenen Werke.

 

Innerhalb kürzester Zeit wurde das KUNSTHAUS KAT18 integraler Bestandteil der Kunst- und Kulturszene in Köln. Es ist regelmäßig an stadtweiten Veranstaltungen und Festivals beteiligt. Im Austausch mit anderen Kunstformen wie Tanz, Theater und Musik werden die Grenzen immer wieder neu ausgetestet und neue Wege beschritten. Einladungen zu Gruppen- und Einzelausstellungen aus anderen Städten zeigen, welch hohe Anerkennung die Arbeit des KUNSTHAUS KAT18 in Fachkreisen genießt.

 

Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über das KUNSTHAUS KAT18 übernommen, ermöglicht dieses doch in herausragender Weise die aktive Teilhabe von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung am Kölner Kulturleben.

 

Die besondere Atmosphäre dieser lebendigen und kreativen Gemeinschaft findet sich auch in der hauseigenen Kaffeebar. Die lange Tafel in der Mitte des Raumes führt die unterschiedlichsten Besucherinnen und Besucher zusammen, bei tagesfrisch zubereiteten vegetarischen Speisen und umgeben von immer wieder neu gestalteten Ausstellungen. Und meist gibt es auch die Gelegenheit zum direkten Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern. Da bekommt man eine Ahnung davon, was Picasso meinte, als er sagte: "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele."

 

Das KUNSTHAUS KAT18 ist ein überzeugendes und beeindruckendes Konzept für gelebte Inklusion. Dafür geht mein Dank auch an die Trägerin, die Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH.

 

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

 

AIC ON 2016 - Art Initiatives Cologne

 

AIC ON - Art Initiatives Cologne (AIC)

Freitag, 21. Oktober – Sonntag, 23. Oktober 2016

 

KUNSTHAUS KAT18

Künstler: Bärbel Lange, Nastja Sittig & Cornelius Vogel

Titel: „TEPPICHE EXTRA: JUNGE JUNGE JUNGE“, eine Klangcollage

Sonntag, 23.10.2016, Performance 14:00 Uhr, *Bus (Abfahrt 14.30 Uhr)

 

 

„Mein Vater ist mit Fredy Quinn arbeiten gewesen. Die waren zusammen, haben sich gekannt. Ich hab den nicht so gekannt. Im Fernsehen manchmal. Auf CD."

 

 

Wir laden zum gemeinsamen Wochenende AIC ON vom 21. bis 23. Oktober 2016 mit Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, Performances und Konzerten.

 

OFF-Spaces, Projekträume, Festivals, Magazine, nomadische Kunstprojekte, Kunstvereine, Aktionslabore – die unabhängigen Kunstinitiativen in Köln agieren mannigfaltig und facettenreich. Einige sind seit vielen Jahren oder gar Jahrzehnten aktiv. OFF-Plattformen vieler Art sind keine Neuheit mehr in Köln, neu scheint jedoch deren Positionierung. Denn das OFF steht nicht länger im Abseits, sondern mehr und mehr Fokus, im ON. Das OFF ist ein Fluidum, es bietet Raum für Experiment, transdisziplinäres Arbeiten und die Entwicklung neuer eigenständiger Formate. KünstlerInnen, KuratorInnen und KulturmanagerInnen organisieren sich unabhängig von etablierten Institutionalisierungsformen. Die OFF-Kultur hat sich neben den großen Institutionen und Galerien in Köln zu einer impulsgebenden Kraft entwickelt und feiert 2016 den Zusammenschluss der Kunstinitiativen Köln / Art Initiatives Cologne, kurz AIC.

 

Art Initiatives Cologne (AIC) ist ein neu gegründetes Netzwerk der freien Kunstszene Kölns, in dem sich nicht kommerzielle Kunst- und Projekträume, Kunstinitiativen und Festivals aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst zusammengeschlossen haben. Ziel von AIC ist es, die regionale wie internationale Ausstrahlung der freien Kölner Kunstszene durch kooperative Aktionen, Ausstellungsprojekte und Publikationen aktiv hervorzuheben. Erste Maßnahmen sind ein gemeinsamer Webauftritt, eine konzertierte Wochenend-Aktion im Oktober 2016 sowie eine Übersichtskarte zur Lokalisierung der beteiligten Kunstinitiativen.

 

Seit Juni 2016 bietet ein gemeinsamer Webauftritt erstmalig einen Überblick über die freie Kunstszene Kölns. Unter www.aic.cologne finden Kunstinteressierte übersichtlich und schnell Informationen zu den beteiligten Kunstinitiativen, einen Ausstellungs- und Veranstaltungskalender sowie eine Kartierung der verschiedenen Räume.

Tag des offenen Denkmals

 

Tag des offenen Denkmals in Köln am 10. und 11. September 2016

In diesem Jahr findet in Köln im September wieder der Tag des offenen Denkmals statt unter dem Motto Gemeinsam Denkmale erhalten.  

Am 10. und 11. September öffnen in Köln viele Gebäude und historische Stätten ihre Tore, um dem Publikum - auch in Form von Führungen - diese spannenden Orte nahezubringen, die sonst der Öffentlichkeit verborgen bleiben.

Wir freuen uns, dass das KUNSTHAUS KAT18 auch dieses Jahr zum wiederholten Male mit dabei ist und seine Pforten am Samstag, den 10. September öffnet mit dem Thema: Von der Brauerei zum Kunstraum.

Es werden zwei Führungen, um 11.30 und 14 Uhr, in leichter Sprache angeboten (Dauer jeweils 1 Stunde), um einen Einblick in die Räumlichkeiten und Besonderheiten des KUNSTHAUS KAT18 zu bekommen.

Anmeldefrist für die Führungen ist der 9. September 2016
Die Anmeldung ist erforderlich. Bitte per Mail unter: hueper(at)kubist-koeln.de


Treffpunkt am 10.09.2016:

KAFFEEBAR KUNSTHAUS KAT18
Kartäuser Wall 18
50678 Köln

Projektpräsentation / Ausstellung PINA BAUSCH:! MANN FRAU FRAU MANN FRAU


Chrystel Guillebeaud, Tanja Geiß, Patrick Henkel, Susanne Kümpel, Andreas Maus, Nico Randel, Anna Rossa
KAT18 / GALERIE
Projektpräsentation 27.08.2016
Ausstellung 27.08. – 07.10.2016

Geschichte: Pina Bausch
Pinas Sohn Phillippne deutsche
Tantzerenin 27. Juli 1940 in Sollnnggen
+30.Juni 2009 in Wuppertahl gestorben
Kultfigur // Patrick Henkel

Zum Abschluss des Projekts zu PINA BAUSCH UND DAS TANZTHEATER findet in den Räumen des KUNSTHAUS KAT18 eine Werkstatt statt mit der Tänzerin und Künstlerin Chrystel Guillebeaud. Die Tänzerin war von 1995 bis 2000 festes Ensemblemitglied des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. In der Werkstatt können Tanz, Malerei, Zeichnung und Video verbunden werden. Am Samstag gibt es dazu im Kunsthaus eine öffentliche Präsentation und eine Werkschau.

Öffentliche Präsentation mit Chrystel Guillebeaud, Tanja Geiß, Patrick Henkel, Susanne Kümpel, Andreas Maus, Nico Randel, Anna Rossa am 27. August  2016 von 15 – 16.30 Uhr.

Werkschau Eröffnung 27. August 2016 / 15 Uhr
Ausstellungsdauer: 27.08. – 07.10.2016
Öffnungszeiten: Di. – Sa. 11 – 18 Uhr

KUNSTHAUS KAT18 / Kartäuserwall 18, 50678 Köln

www.kunsthauskat18.de

Pina Bausch gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters. Sie war eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. Die Bundeskunsthalle Bonn zeigt bis zum 24. Juli 2016 die Ausstellung PINA BAUSCH UND DAS TANZTHEATER. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der Wuppertaler "Lichtburg", jenes legendären Probenortes ihres Ensembles. In der Bundeskunsthalle  wird er zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum werden.

Hier finden tänzerische Begegnungen und Gespräche statt zwischen sechs Künstler*innen aus dem Kunsthaus und Tänzer*innen und Mitgliedern des Tanztheater Pina Bausch. Das Erlebte und Erfahrene wird später Ausgangspunkt für eine bildnerische Auseinandersetzung mit Pina Bausch und dem Tanztheater. In Bildern, Zeichnungen und Texten erzählen die Künstler*innen von ihrer eigenen körperlichen Bewegtheit, von Sinnlichkeit, Poesie und Lebensfreude, aber auch von Verlust und Trauer.

KÜNSTLER*INNEN: Tanja Geiß, Patrick Henkel, Susanne Kümpel, Andreas Maus, Nico Randel, Anna Rossa / KUNSTHAUS KAT18

Birgit Tellmann, Miriam Klein, Uschi Baetz / Bundeskunsthalle Bonn
Siegfried Saerberg / Blinde und Kunst e.V.
Kathrin Peters / Pina Bausch Foundation
Jutta Pöstges, Hannah Nahnsen, Brigitte Reisz / KUNSTHAUS KAT18

DANK AN: Miriam Leysner, Eddie Martinez, Cristiana Morganti, Jean Laurent Sasportes und Marc Wagenbach.

Im Rahmen des Projekts Pilot Inklusion – Entwicklung eines modularen Vermittlungskonzepts zu inklusiver Bildung im Museum.
Eine Zusammenarbeit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, mit dem Verein Blinde und Kunst, dem Bundesverband Museumspädagogik, Klassik Stiftung Weimar, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, und Städtische Museen Freiburg.
Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Bundestages, der Aktion Mensch und der Kämpgenstiftung.

www.blindeundkunst.de
www.pinabausch.org
www.bundeskunsthalle.de

 
Zeichnung: Patrick Henkel, Pina Bausch

Ausstellung BÄRBEL LANGE / TEPPICHE


KULTURKIRCHE OST / KÖLN
21.05. - 12.06.2016
 
Für den Raum der Auferstehungskirche Buchforst gestaltet Bärbel Lange zwei Wandteppiche, die in ihrer Materialität und Rohheit auf die Volumen und Strukturen der Kirchenarchitektur reagieren. Die Künstlerin erzählt hier eine eigene Schöpfungsgeschichte. Die Malereien auf den Teppichen zeigen Jungtiere mit ihren Muttertieren und sind von einer direkten intensiven Schönheit.
 
„Ich gucke ja immer Fernsehen im Zoo und dann zeigen die einem immer diese Schlangen, wie sie die raus holen, wie groß die sind und was das für Sorten sind. Gibt ja auch giftige und nicht giftige. Oder wie klein die sind wenn die Babys kriegen. Krokodile ja genauso. Aber Krokodile sind ja ein bisschen breiterer als Schlangen. Oder Giraffen, Elefanten kann ja auch ihre Jungtiere. Wie man das überhaupt so, wenn da Leute, also die die da auch arbeiten die die auch die Geduld dafür haben bis das Jungtier raus kommt. Weil das ist ja auch schmerzhaft für ein Tier. Genauso wie für die Menschen.“

Bärbel Lange (diktiert)
 
ERÖFFNUNG: 21. Mai 2016 / 19.00 Uhr

 
EXTRA: JUNGE JUNGE JUNGE  / EINE KLANGCOLLAGE
MIT BÄRBEL LANGE, NASTJA SITTIG & CORNELIUS VOGEL
 
 
AUSSTELLUNGSDAUER:  21.05. - 12.06.2016
ÖFFNUNGSZEITEN: nach telefonischer Vereinbarung: 0221/2011-373
oder: kulturkirche-ost@gag-koeln.de
 
Zur 4. Kunstmeile Buchforst ist die Ausstellung am 12. Juni 2016 von

11 - 13 Uhr geöffnet.
 
Kulturkirche Ost / Kopernikusstraße 34 / 51065 Köln-Buchforst
 
 
Veranstalter: GAG Immobilien AG
In Kooperation mit Kunsthaus KAT18 / Ein Projekt der Gemeinnützige Werkstätten GmbH

Performance PROJEK ZUKUMPF

Performance
PROJEK ZUKUMPF

DIESE LIEBE

Multimediale Performance
KUNSTHAUS KAT18
05.05. – 08.05.2016         
            
»projek zukumpf« ist zurück und wagt ein außerordentliches Experiment.
Künstler*innen “mit” treffen auf Künstler*innen “ohne” geistige Beeinträchtigung und bilden autonom arbeitende Tandems.
Es ist der Versuch eines künstlerischen Dialogs auf tatsächlicher Augenhöhe. Einzige Vorgabe ist dabei das Thema Liebe. Die große. Die romantische. Die einzige. Oder doch eine ganz andere?
In Kooperation mit dem KUNSTHAUS KAT18 und dem Sommerblut Festival entsteht in den verwinkelten Räumen der ehemaligen Brauerei am Kartäuserwall eine lebende Ausstellung.
In dualer Autorenschaft formen sich aus Malerei, Tanz, Klangkunst, Fotografie, Film und Papiertheater sieben unterschiedliche performative Sequenzen, Objekte und Interventionen. Unter dem Titel DIESE LIEBE werden sie in einer begehbaren Installation zusammengeführt.
Eine »projek zukumpf« Produktion in Kooperation mit KUNSTHAUS KAT18, GWK und Sommerblut.

DATUM: Premiere 05. Mai 2016 // 06. - 08. Mai 2016
ZEIT: 19:00 Uhr
ORT: KUNSTHAUS KAT 18 / Kartäuserwall 18
EINTRITT: 13,00 (7,00) Euro / über KölnTicket

Künstler*innen:
Nicole Baginski, Marvin Blamberg, Souleymane Fall, Hanna Fischer, Ralf Garbe, Malin Gebken, Theresa Hupp, Buket Isgören, Michael Müller, Gui Nazario, Shan Li Peng, Nico Randel, Will Saunders, Heribert Schulmeyer, Irene Stamp, Horst Theissen

Künstlerische Leitung: Gwendolin Lamping
Projektleitung: Maike Berger
Projektassistenz: Julia Wellmann
Regieassistenz: Mirjam Pietchamoa
Kostümbild: Leonie Falke       Raumkonzept: Nina Werner & Philipp Rose

Mit freundlicher Unterstützung von:

Aktion Mensch    Kämpgen Stiftung     ASB NRW e.V.

LOVE LETTERS - KUNSTHAUS KAT18 / KREATIVWERKSTATT BÜRGERSPITAL BASEL

Ausstellung

LOVE LETTERS
KUNSTHAUS KAT18 / KREATIVWERKSTATT BÜRGERSPITAL BASEL

Zeichnungen, Malerei, Stickbilder
KAT18 / GALERIE
30.04. – 15.05.2016

Hochzeitspaare, Liebesschwüre, Glamour & Glitter und rosa Romantik. Liebeskummer, unerfüllte Sehnsucht, Hörigkeit, Hass und Eifersucht.
Heimatliebe, Tierliebe und Familienliebe.
Love Letters ist eine Ausstellung zu einem ganz großen Gefühl – mit Zeichnungen, Malerei und Stickbildern aus den Ateliers der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel und des KUNSTHAUS KAT18 / Köln.

Künstler*innen: Nicole Baginski, Tanja Geiß, Susanne Kümpel, Ursula Lüthi, Sarah Maiocchi, Andreas Maus, Nico Randel, Oliver Reigber, Anna Rossa, Janine Müller, Irene Stamp, u.a.

Eröffnung 30. April 2016, 16 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. April – 15. Mai / 11 – 19 Uhr
Öffnungszeiten: Di. – Sa. 11 – 19 Uhr // So 15 – 19 Uhr


Zeitgleich präsentiert das MUSEUM OF BROKEN RELATIONSHIPS Teile seiner Sammlung und Neuerwerbungen aus Köln im ALTEN PFANDHAUS. Das Museum of Broken Relationships aus Zagreb ist ein Kabinett der zerbrochenen Herzen. Es sammelt und zeigt in einer weltweiten Wanderausstellung Objekte zerbrochener Beziehungen, ihre Relikte, Erinnerungsstücke oder ihre Scherben und erzählt die Bedeutungen, die damit verbunden sind.

Es finden Führungen und ein Rahmenprogramm zu beiden Ausstellungen statt. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Weitere Infos finden Sie unter: Sommerblut Festival 2016

Mit freundlicher Unterstützung der Aktion Mensch

X-Süd // Stadtvisionen

X-SÜD // STADTVISIONEN
PARKSTADT SÜD______ PASSAGEN 2016

„Ein Mensch hat ein Haus auf dem Kopf Er lascht sich kaputt Er möchte gerne mit der Bahn in daß Haus Fahren und DA Einziehen DAS Haus hat keine Fester und keine Däscher“
Patrick Henkel

Die Ausstellung X-SÜD STADTVISIONEN zeigt Zeichnungen auf Papier, Malerei und eine Stadtlandschaft aus Geschirrteilen. Teller erhalten Beine und werden zum Tisch. Ein Wandbild erzählt vom künftigen Leben als Künstler*in in der Parkstadt Süd.

X-SÜD bringt unterschiedliche Akteure aus Kunst, Design, Architektur und Theater
zusammen. Darunter auch Künstler*innen mit Behinderung. Sie arbeiten im KUNSTHAUS KAT18, ein Projekt der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH.
Zu den PASSAGEN 2016 haben sich 14 Künstler*innen aus dem KUNSTHAUS mit Stadtansichten
beschäftigt. Sie haben Stadtrundgänge im Kölner Süden unternommen, Räume und Häuser im Kölner Süden angeschaut. Dabei haben sie „schöne“ und „hässliche“ Häuser entdeckt und eine Auswahl fotografiert und gezeichnet. Die Künstler*innen untersuchen Stadträume und Gliederungen in der Architektur. Ordnungen und Orientierung sind wichtige Aspekte. Entstanden ist eine ganz subjektive Erhebung und Dokumentation von Orten und Gebäuden.
Zu den PASSAGEN stellt Raumlabor Berlin an einem Abend partizipative Stadtentwicklungsprojekte vor.

X-SÜD präsentiert erste Parkstadt-Souvenirs – eine Erinnerung an die Zukunft.

Die KAT18 KAFFEEBAR serviert täglich ein HAUSgericht.


PARKSTADT SÜD
Die Parkstadt Süd ist das neue Quartier im Kölner Süden. Auf dem Baugebiet steht jetzt noch der Kölner Großmarkt. Viele Wohnungen und Arbeitsplätze werden hier in der Zukunft entstehen. Und der Innere Grüngürtel wird fertig gebaut werden. Partizipation und Inklusion gehören zu den zehn Zielvereinbarungen für den neuen Stadtteil. Die Stadtgesellschaft benötigt Kulturräume, wo modellhaft neue Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens entwickelt und erprobt werden können. Benötigt werden Werkstätten und Orte als Experimentierräume. Während der Transformation bis zur Fertigstellung des neuen Quartiers Parkstadt Su?d möchte X-SÜD Gebäude und Flächen auf dem Gelände nutzen, um für Köln neue Formen eines Zusammenlebens zu entwickeln - auch für Flüchtlinge, die Künstler oder Kulturschaffende sind.

Konzept: Claudia Hoffmann, Jutta Pöstges

Ein Projekt von KUBiST e.V.

In Kooperation mit
KUNSTHAUS KAT18 / Gemeinnu?tzige Werkstätten Köln GmbH / Sommerblut e.V.

Gefördert durch / Aktion Mensch / Stiftung Wohlfahrtspflege / Kämpgen Stiftung

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des KUNSTHAUS KAT18

 

 

1. Preis für das KUNSTHAUS KAT18 beim 7. Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik

 

Am 30. November wurde im Rautenstrauch-Joest-Museum in der Kölner Innenstadt zum 7. Mal der Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik der Stadt Köln verliehen. Der Preis zeichnet Projekte aus, bei denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen für ein inklusives Köln eintreten, dass allen Bürgern gute Lebensmöglichkeiten bietet.
In Köln leben rund 93.000 Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung, doch im Bereich der Behindertenpolitik gibt es noch großen Nachholbedarf. Als Experten in eigener Sache nehmen viele Gruppen ihr Anliegen selbst in die Hand. So entstehen tolle Projekte, von denen sich 23 beim KIB 2015 beworben hatten. Das Konzept des KUNSTHAUS KAT18 mitten in der Kölner Südstadt überzeugte die Jury und wurde mit dem 1. Preis bedacht, der mit 2000 € dotiert ist. Die Freude ist groß bei den Künstlern und Mitarbeitern des KAT18. 

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns über diese tolle Auszeichnung!

Unser Kunsthaus in der Südstadt

Kunst überwindet Barrieren, ist auf vielerlei Art anregend und fördert die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung. Mit KAT18, dem neuen Kunsthaus am Chlodwigplatz, entwickelt die GWK seit Frühjahr 2012 die erfolgreiche Arbeit von ALLERHAND | Kreative Werkstatt weiter.

 

Das in NRW einmalige Projekt macht es Künstlern und Künstlerinnen mit Behinderung möglich, unter optimalen Arbeitsbedingungen zu arbeiten.


KUNSTHAUS KAT18 bietet seinen Künstlerinnen und Künstlern Arbeits- und Ausstellungsräume, künstlerische Assistenz und übernimmt die Vermittlung ihrer Werke. KAT18-Leiterin Jutta Pöstges, die bereits seit 1993 für die GWK mit behinderten Menschen künstlerisch arbeitet, verdeutlicht: 

 

»Im Atelier sollen sich handwerk­liche Fähigkeiten schöpferisch und selbstbestimmt entfalten.«

 

Neben den Atelier­arbeitsplätzen gehören zum Haus eine Keramikwerkstatt und eine Galerie mit ­einem Shop; eine Bereicherung für das ganze Veedel ist nicht zuletzt die Kaffeebar.
 

Das KUNSTHAUS KAT18 ist ein innovatives Haus, in dem sich Türen in alle Richtungen öffnen und das einlädt, Kultur zu erproben und zu erfahren. 
 

Hier zeigen ­Kunstschaffende ihre kreativen Arbeiten und sprechen darüber. »Der Austausch mit anderen Künstlern, Kunden und einem interessierten Publikum ist uns sehr wichtig. Die Südstadt ist dafür ein idealer Ort, weil wir hier nicht isoliert sind, sondern mittendrin«, betont Jutta Pöstges.


Mehr über das KUNSTHAUS KAT18 folgt in einem neuen Fenster unter diesem Link: Roter Pfeil weist auf folgenden Link bzw. Verweis hin www.kunsthauskat18.de

 

 

 

Kontakt

Kunsthaus KAT18

Kartäuserwall 18
50678 Köln

T. 0221 5982-660
F. 0221 5982-659

www.kunsthauskat18.de Email

Spenden statt Geschenke

Sinnvoll schenken - wünschen Sie sich eine Spende für das KUNSTHAUS KAT18!

Ein besonderer Tag steht an, sei es Geburtstag, Jubiläum, Hochzeit, Familien- oder Vereinsfest und es kommt Ihnen der Gedanke, auf Geschenke zu verzichten und sich stattdessen eine Spende zu
wünschen?

Teilen Sie Ihren besonderen Anlass mit den Künstler*innen aus dem KUNSTHAUS KAT18
und unterstützen Sie unsere Aktion „Spenden statt Geschenke“!

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter Spenden statt Geschenke auf der Webseite des KUNSTHAUS KAT18 oder Sie erreichen uns unter:

Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH
Claudia Winzen / Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising
T: (0221) 5982-280 / winzen@gwk-koeln.de